Ctrl

 

18. Dezember 2012 (Dienstag)
Die Abschaffung der Leibeigenschaft
Der Chor gab ein Konzert in Châtenois, Frankreich

„Eureka“, rief Wadim Alexandrowitsch, während er in der Zeit des Frühstücks so schnell wie ein Vogel aus dem Speisesaal flog. Die Jungen schauten einander verwundert an. "Im Jahr 1861“, fuhr der Dirigent fort, - „wurde die russische Leibeigenschaft abgeschafft. Aber das Volk war noch nicht bereit für die Freiheit. Die Menschen konnten oder wollten nicht verstehen, wie sie zu benutzen ist“. Nach diesen Worten hörten die meisten - noch hungrig - mit dem Essen auf und schauten mit verwirrtem Blick auf den Leiter. „So ist es wie bei Euch“ setzte Wadim Alexandrowitsch fort. „Ihr seid – Leibeigene. Bei Euch gab es nie Freiheit. Euer ganzes Leben wird im Voraus von der ersten Minute, der ersten Stunde, dem ersten Tag bestimmt. Eure Eltern füllen nach eigenem Ermessen jede freie Sekunde Eurer Zeit. Deshalb, nachdem wir hier nach Deutschland kommen, vielleicht nur einmal im Jahr, müsst ihr aufhören, Leibeigene zu sein, und die Freiheit finden und ... ihr wisst nicht, wie sie zu benutzen ist! In dieser Hinsicht habe ich beschlossen, dass von nun an, vor dem Verlassen des Esszimmers, uns jeder Junge einem Plan seiner freien Zeit, gibt welchen er dann – wenn er geht - umsetzen kann.“

Die Vorstellungen von Freiheit, wurden von den meisten Kindern mit einem Besuch auf der Toilette, dem aufschütteln der Bettdecke und Zimmerreinigung verbunden. Nur wenige planten, in ihrer freien Zeit Bücher zu lesen, Tagebuch zu schreiben oder an Hausaufgaben zu arbeiten.

Das Abendkonzert - befreit von der Leibeigenschaft – sangen die Kinder in Frankreich, in Châtenois. Im ersten Teil des Konzerts wurden - wie üblich - geistliche Lieder gesungen, aber heute waren sie zur Erinnerung den Menschen, welche auf tragische Weise vor ein paar Tagen in Amerika starben, gewidmet. Der Pastor bat die Gemeinde in diesem Teil des Konzerts auf den Applaus zu verzichten.

Heute gab es gleich zwei Premieren - "Lobe den Herrn, meine Seele" von Ippolitov-Ivanov, durchgeführt von der Jugendgruppe des Chores und noch "O Fortuna" von Carl Orff. Beide Werke haben brillant geklungen! Auch waren die Solisten auf dem Höhepunkt. Das Publikum wollte drei Zugaben von den Jungen.

In vielerlei Hinsicht ist das Konzert dem Erfolg von Fabienne zuzuschreiben, welche mit erstaunlicher Kunstfertigkeit und Aufrichtigkeit das französische Publikum ansprach, ihnen von unserem Chor erzählte und jedes Werk anschaulich präsentierte.

Nach dem Konzert gab es einen Empfang beim Bürgermeister der Stadt, wo dem Chor stürmische Ovationen zuteil wurden.

Der Bürgermeister hat unsere Leistung sehr hoch bewertet und lud den Chor ein, die Stadt Châtenois im Jahr 2013 erneut zu besuchen.

Die Antwort gab Wadim Alexandrowitsch. Er sagte insbesondere: "Wir wissen von dem Französisch Film, kennen wunderschöne Bilder der französischen Impressionisten, die erstaunliche französische klassische Musik. Aber jetzt haben wir die Möglichkeit, Frankreich mit eigenen Augen zu sehen. Wir danken Mrs. Fabienne Abraham, welche mit einem enormen Aufwand sicherstellt, dass diese Bekanntschaft fortbestand hat".

Das Abendessen führte die Jungen in die französische Küche ein. Als Vorspeise wurde ein köstlicher Salat aus Karotten, Roten Beeten und Rüben serviert. Als heißes Hauptgericht wurden Kartoffeln mit Putenfleisch in Sahnesauce gereicht. Zum Nachtisch gab es eine Schokoladen-Biskuitrolle.

Nach dem französischen Essen waren die Kinder so satt – sie wollten keine – zubereitet nach russischen Rezepten - nationale Küche. Die Kinder aßen sie nicht.



 

SIFON,
С большим интересом читаю дневники)Приезжайте скорей!)
Ольга, мама Артема,
Дорогие скучающие родители! Вчера видела наших любимых детей и преподавателей! Спешу заверить вас, что все дети безумно довольные, сытые, ухоженные, счастливые и веселые! Очень приятно смотреть на теплую обстановку, царящую в коллективе! Одна большая семья, где все очень по-доброму относятся друг к другу, готовы помочь и поддержать каждого. Спасибо вам, Вадим Александрович и Юлия Владимировна!
Мама гастролера,
Спасибо Вам, Ольга! Бесконечно благодарны нашим дорогим и любимым педагогам!!! Скучаем и любим!!!
Безумно скучающая мама,
Ольга, спасибо большое за такие замечательные новости!!!
И, огромное спасибо, за возможность послать с вами маленькую передачку!!!!
Мама Миши,
Олечка, спасибо тебе большое! Приятно услышать весточку о наших гастролёрах! Спасибо за "передачки"! :)
А скажи, если не трудно, в наших замечательных педагогах ещё теплится радость бытия?
Ольга, мама Артема,
Радость бытия еще как теплится! Очень рабочая атмосфера! Я, кстати в полном восторге от исполнения Ave Maria в новой расстановке! Звучание потрясающее! Так что творческие идеи посещают и имеют потрясающие результаты!
Кстати, мне только что звонили из Питера и жаловались, что дети ничего не получили. Я сейчас позвоню, напомню еще раз. Не волнуйтесь. Просто вчера они поздно вернулись, а сегодня утром переезжали в отель Розу. В общем, надеюсь, что сегодня дети все получат!
Серебрякова Инна,
Ольга, спасибо огромное за хорошие новости и за представленную возможность передать посылочку! Хотя бы от Ваших новостей и от дневников на душе тепло и радостно, чего не могу сказать о совсем не греющей Питерской погоде!
Мельба,
Ольга, спасибо большое за вести "из-за бугра" и "передачки" :-)
Инна Серебрякова,
Поздравляем с успехом! Как можно в вас не влюбиться, послушав однажды? Сердца французов принадлежат вам!
Безумно скучающая мама,
А чего это наши мальчики так располнели? Это влияние французского макдональдса????
Ирина.Ч,
Нет, отмена крепостного права:)
Мама Миши,
нет, сдается мне, это неумело заправленные свитера под форменной рубахой :))
Особенно у моего гаврика.. :))
Инна Серебрякова,
Мне кажется, при нашем морозе большинство людей мечтают быть похожими на таких колобков. Вот как во Франции - не знаю, вроде они в плюсе...
Мама Павлика И.(павлик И),
слушал видео-это было бесподобно
!!!